7 Ideen für richtig guten Content: Das macht Google an

„Content ist King“, den Spruch kennen wir Webworker alle. Jeder von uns weiß auch, dass der Spruch schlicht die Wahrheit sagt. Wie aber guten Content finden, der die eigene Seite von anderen abhebt? Sieben Ideen hat WWG für dich parat.

Seien wir ehrlich: Content schreiben wir Webworker vor allem für Google. Mancher mag jetzt den Kopf schütteln, vielleicht sogar empört aufschreien. Doch ich bleibe bei meiner Aussage. Denn ohne guten Content – und ich meine wirklich GUTEN Content – würde keiner von uns Besucher beziehen, nämlich von Google. Sicher: Facebook, Twitter und Co. bringen auch Besucher. Aber ohne Google geht es nicht.

Guter Content: Erst für Google, dann für Besucher

Von daher lasse ich meine Behauptung ganz provokativ stehen. Denn erstelle ich keinen guten Content, geht mir bei Google Ranking flöten. Ohne Ranking bekomme ich keine Besucher. Ergo: Je besser mein Content, desto besser mein Ranking und desto mehr Besucher generiere ich über Google. Jetzt dürften wohl die meisten doch mit dem Kopf nicken. Logo, letzten Endes ist mein Content für den Leser. Und der ist von meinem Content so begeistert ist, dass er etwas kauft, sich in meinen Newsletter einträgt oder sonst eine von mir gewünschte Aktion macht. Aber zuerst kommt Google, dann der Besucher. Wobei die Trennung von Google und Besucher wohl das berühmte Schwert des Damokles ist.

Fazit: Unser Content muss zuerst Google anmachen, damit die Suchmaschine unser Ranking puscht. Danach muss unser Content ebenso den Besucher anmachen und zum Kauf oder zu einer anderen Aktion überzeugen. Beides erreichen wir mit qualitativ hochwertigen Texten, wobei Content natürlich weitaus mehr ist. Guter (Text)Content bedeutet jedenfalls auch eine anständige Rechtschreibung und Grammatik, was manchen Bloggern leider mehr als fehlt. Absätze, Headlines und Co. sind wichtig, werden aber gern außer Acht gelassen.

7 Content Ideen: Dieser Inhalt macht Google froh

Doch darum geht es hier und jetzt gar nicht. Also zurück zur eigentlichen Frage: Was macht Google so richtig an? Welcher Content puscht das Ranking unserer Seite? Hier (endlich) die Antworten. Denn Content ist nicht gleich Content. Text ist nicht gleich Text. Wobei gerade Text viel hergibt und nicht einfach endloses Gelaber sein muss. Genug geschwafelt, los geht’s…

1. Content Ideen für Google & Besucher: Listen

Der erste Tipp für guten Content sind Listen. Egal welcher Bereich, Ranglisten oder To-Do-Listen kannst du für alles und jeden erstellen. Beispiel Reiseblog: „Die 10 schönsten Strände für den neuen Sommer“. Beispiel Gartenblog: „10 einfache Burgerrezepte für die neue Grillsaison“. Selbst ein Shopbetreiber kann solche Listen als Content-Idee nutzen. Wie? Etwa mit „Unsere 10 besten Antivirenprogramme“ oder „10 Must-haves für Ihre neue DSLR Kamera“. Ein Blogger kann seine „5 beliebtesten Artikel des Monats“ posten. Ideen und Beispiele gibt es genug.

Übrigens auch auf dem WebWorkerGuiDE. Etwa „11 Tipps, wie du inaktive Newsletter-Empfänger zurückgewinnst“ oder „17 unglaubliche Fakten über Facebook“. Wichtig: Listen musst du entsprechend formatieren, also als nummerierte oder ungeordnete Liste. Dann kommt deine Liste als Content auch bei Google gut an.

2. Content Ideen für Google & Besucher: Umfragen

Der zweite Content Tipp für Google sind Umfragen. Hierbei geht es weniger um das Durchführen einer Umfrage, wofür bei WordPress natürlich zig Plugins parat stehen. Drupal hat sogar bereits ein entsprechendes Modul (Poll) an Bord. Bei Umfragen jedenfalls geht es um das Auswerten, um die Erkenntnisse und ebenso um die Einbeziehung der Leser. Gerade der letzte Punkt ist interessant. Denn via Social Media landen Umfragen schnell bei Facebook und Co., was wieder Reichweite (und Werbung) verspricht.

Google allerdings interessiert sich mehr für das Ergebnis, dass du natürlich auswertest und als Content auf deiner Website, im Blog, in Presseportalen, Foren und wieder im Social Web verbreitest. Zumal deine Besucher diese Verbreitung im Social Web sicher gern (und wieder) unterstützen. Clever ist natürlich, wenn du die Umfrage als Liste auswertest, ergo nach Punkt 1 der Content Ideen für Google. Auch eine (zusätzliche) Infografik ist eine Idee.

Content Ideen für Google & Besucher: Listen, Umfragen, Rezensionen

3. Content Ideen für Google: Rezensionen

Als dritte Content Idee für Google folgen die Rezensionen, also Tests und Besprechungen. Solche Rezensionen machen zum einen neugierig, zum anderen bieten sie deinen Lesern (und Google) eine Art Orientierungshilfe. Ergo: Rezensionen sind ein gewisser Service für deine Leser, was Google durchaus zu würdigen weiß. Zugegeben ist das Testen und Auswerten eines Produkts oder eines Service mitunter recht zeitaufwändig, deiner Reputation aber tust du damit einen Riesengefallen – gerade im B2B-Bereich.

Zumal du Rezensionen über alles schreiben kannst. Bücher, Software (wie Plugins für WordPress), Spiele, Messen, branchenbezogene Produkte. Eben einfach über alles, was zu deinem Thema passt. Ein gutes Beispiel sind Autoblogger, die gern die neuesten Automodelle Probe fahren und ihre Erkenntnisse anschließend in einem Fahrbericht (gleich Rezension) verpacken. Per Text, per Video und und und. Eines solltest du bei deiner Rezension aber unterlassen, nämlich ein eigenes Produkt gegen das deiner Konkurrenten zu testen. Welches Produkt da gewinnt, steht außer Frage. Glaubwürdig wäre ein solcher Test daher nicht.

4. Content Ideen für Google & Besucher: Resümee

Ein Resümee ist nichts anderes als eine Zusammenfassung und die gilt ebenfalls als gute Content Idee für Google. Was ist 2015 in deiner Branche passiert? Oder nur im Juni? Fasse die wichtigsten Ereignisse zusammen und geize dabei nicht mit deiner eigenen Meinung. Ob du für dieses Meinung gelobt oder kritisiert wirst, ist eigentlich schnuppe. Wichtig ist allein, dass deine Zusammenfassung diskutiert und damit verbreitet wird.

Auf meinen Green Car-Blog green-motors.de habe ich beispielsweise nach der IAA 2015 ein Resümee gezogen und sowohl meine Top 5 wie ebenso Flop 5 der Auto-Neuheiten gekürt. Insbesondere letzteres kam auf Facebook richtig gut an. Also: Zieh ab und an mal ein Resümee oder eben eine Zusammenfassung.

Content Ideen für Google: Resümee, Ausblicke, Lexikon

5. Content Ideen für Google & Besucher: Ausblicke

Statt einer Zusammenfassung von gerade Geschehenes kannst du ebenso nach vorn schauen und einen Ausblick auf die nahe Zukunft wagen. Denn Prognosen kommen als Content Idee bei Google ebenfalls gut an. Wie also wird das Autojahr 2016? Werden Elektroautos den großen Durchbruch schaffen? Wird der Toyota Mirai mit Brennstoffzelle ein Erfolg? Und wenn ja, warum? Prognosen und Ausblicke bieten sich für jeden Bereich an. Egal ob Auto, Fußball (wer wird deutscher Meister), Finanzen (Vorschau auf das neue Börsenjahr), Freizeit (Meine Wanderpläne für den Frühling 2016) und und und.

6. Content Ideen für Google & Besucher: Glossar

Eine weitere interessante Content Idee für Google (und Besucher) ist ein Glossar, also nichts anderes als ein Lexikon oder Wiki über die ganzen Fachbegriffe deiner Branche. Um bei meinem Beispiel alternative Autos zu bleiben also ein Lexikon, das Begriffe wie Akku, Plug-in-Hybrid, Range Extender, Induktion oder Brennstoffzelle erklärt. Denn mal ganz ehrlich: Kannst du einen Hybrid erklären? Oder einen Range Extender? Macht nix. Die meisten in meinem Umfeld wissen nicht mal, was ein Plug-in-Hybrid ist. Ganz einfach ein Hybridauto mit Steckeranschluss, um die Batterien extern laden zu können.

Erstelle also zu deiner Seite ein passendes Glossar oder Lexikon. Das funktioniert in jedem Bereich. Selbst ein Koch-Blog kann regionale Spezialitäten erklären. Auf meinem neuen Harzer Wander-Blog werde ich demnächst ein Wanderlexikon anlegen, außerdem ein Wiki zum Harz und zum Brocken – für die, die es nicht wissen: der Brocken ist mit 1.141 Metern der höchste Berg im Harz und ganz Norddeutschland – zusammentragen. Ideen für Lexika und Glossare gibt es also genug. Noch wichtiger: Google liebt solche Lexika. Und auch deine Besucher freuen sich über ein paar tolle Infos.

7. Content Ideen für Google & Besucher: Studien

Jetzt haben wir es fast geschafft, eine Content Idee für Google ist noch offen: Studien. Studien und Fallbeispiele sind aus zwei Gründen eine tolle Sache. Richtig: Grund eins ist mal wieder Google. Studien sind etwas neues, werten etwas aus, bringen neue Erkenntnisse. Augen (und Scrollbalken) einmal hoch, das passt ganz wunderbar zu Punkt vier, der Zusammenfassung.

Außerdem kommen solche Studien unseren Besuchern und Kunden zugute, denn gerade im Bereich Dienstleistung verdeutlichen Studien Erfolge unserer Branche. Daher sind Studien, egal ob nun eigene oder (meist) fremde auch eine Art Referenz. Denn in vielen Studien sind Erkenntnisse und Erfahrungen von Kunden verarbeitet, was wieder neue Kunden überzeugen kann. Selbstredend kannst du Studien auch selbst erstellen oder in Auftrag geben und zum Beispiel Umfragen verarbeiten. Schließlich ist eine Studie oft nichts anderes als eben eine Umfrage (siehe Punkt zwei).

Fazit: Richtig guter Content ist immer hochwertig

Sieben Content Ideen für Google sind damit auch schon genannt. Und wie du siehst, sind die Ideen eins zu eins für jede Branche und jede Website umsetzbar. Schwer ist die Ideenfindung nicht, zumal du sowohl Google wie Besucher begeistern kannst. Je besser Google deinen Content rankt, desto mehr Besucher wirst du erhalten. Je besser deine Besucher deinen Content finden, desto mehr wird geteilt und geliked. Das Zauberwort ist hochwertiger Content mit dem berühmten Mehrwert. Mit dem überzeugst du Google und Besucher.

Wobei hochwertig der Stichpunkt ist. Schon vor Jahren hat Google ein interessantes Patent angemeldet, das den sogenannten Viral Score misst und seither als Ranking-Faktor gilt. Der Viral Score ist im Grunde nicht anderes als ein Messwert für deinen Content und deine Reputation. Qualität ist also das A und O für deinen Content. Egal ob in Rechtschreibung und Grammatik, in Inhalt und Aktualität oder in punkto Suchmaschinenoptimierung.

Du kannst den besten Text aller Zeiten erstellen. Doch wenn dieser als ein einziger Fließtext ohne jeden Absatz und Formatierung, ohne Zwischenüberschriften, Auflistungen und Co. hingewichst – und das meine ich jetzt genauso – ist, wird Google das kaum mit einem Top-Ranking belohnen. Gleiches gilt, wenn der Inhalt brandaktuell und hochinteressant ist, dein Text aber nur so vor Rechtschreibfehlern und grammatikalischen Aussetzen wimmelt. Ganz nebenbei muss dein Text auch noch „verführen“, nämlich deine Besucher. Zum liken und teilen bei Facebook, Twitter, Xing und und und. Von daher freue ich mich, wenn du diesen Artikel teilst :-) Über deinen Kommentar oder deine Kritik freue ich mich natürlich genauso.

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