NSC ‘17 #06: Design, Plugins, Struktur & Aufbau

Woche sechs in der Nischenseiten Challenge 2017. Endlich ist mein (erster) Content so weit fertig, dass die Seite online gehen kann. Doch halt: Zuvor stehen noch Design, Plugins und die Struktur der Nischenseite auf der Agenda.

So Buddy, geschafft. Meine Contenterstellung ist (erst mal) fertig. Wobei ich schon die nächsten Ideen in Planung habe. Jede Woche soll mindestens ein neuer Artikel online gehen. Und zwar solche, die den Käufer abholen. Hier schaue ich einfach in meine Contentrecherche und finde genug Ideen. Zum Beispiel:

  • Dachbox bis 100 Euro,
  • Dachbox bis 75 kg,
  • Dachkoffer für Audi Q5,
  • Dachbox für VW Touran.

Diese Keywords bzw. Longtails drücken ein klares Kaufinteresse aus. Denn hier suchen User gezielt nach dem Produkt. Sei es nach Preisklasse oder speziell für ein Automodell. Arbeit gibt es also weiterhin genug. Ich sage nur Mythen rund um Nischenseiten 🙂

Nischenseiten Challenge 2017

Zumal Google Web- bzw. Nischenseiten liebt, die eine gewisse „Action“ zeigen. Auf denen also ab und an neuer Content erscheint. Oder deren Content ein Update erhält. Selbst wenn es nur ein Absatz oder ein zwei Sätze sind. Jedenfalls setze ich jetzt ganz gezielt auf sogenannte Buying Intent Keywords. Was für Dinger? Buying Intent Keywords. Das sind Keywords, bei welchen User (bzw. Käufer) eben nach einem Produkt suchen. Und vor allem, dieses KAUFEN wollen. Übersetzt heißt Buying Intent dann auch nichts anderes als „Kaufabsicht“.

Genau diese Kunden musst du mit deiner Nischenseite „abholen“. Mein erster Content zielte allein auf Rat, Hilfe und Tipps. Also auf die Lösung von Problemen sowie Antworten auf Fragen zum Thema Dachboxen. Sicher wird es noch mehr Ratgeber geben. Aber jetzt stehen bei mir erst mal Buying Intent Keywords im Fokus. Zu diesen bringe ich später noch mal einen Artikel.

Aufbau Nischenseite: Design und Optik

Zuerst geht es aber an die Nischenseite selbst. Domain und Hosting sind bekanntlich erledigt. Daher stehen (bzw. standen) nun Design und Optik im Fokus. Beim Design kannst du es dir einfach machen. Themes gibt es für WordPress Tausende – und zwar gratis. Wenn du allerdings Wert auf etwas „Chic“ legst, ist ein Premium Theme die bessere Wahl. Solche Premium Themes kosten zwar Geld, allerdings halten sich die Ausgaben in Grenzen. 40 bis 60 Dollar bzw. Euro sind nicht die Welt. Zumal es Anbieter gibt, die zig Themes zum Festpreis anbieten. Zum Beispiel ein Theme, das du auf mehreren oder sogar all deinen Seiten nutzen kannst. Oder dir Zugang zu all ihren Themes für ein Jahr gewähren. Außerdem gibt es spezielle Affiliate Themes, die speziell auf Affiliate ausgelegt sind. Ein Muss sind diese jedoch nicht. Schau einfach mal in die Nischenseiten Mythen, die ich von Matthias stibitzt habe.

Fazit: Auswahl an Themes hast du genug. Viele Betreiber von Nischenseiten setzen auf die typischen WP Themes wie zum Beispiel Twenty Thirteen. Das ist kostenlos und anpassbar. Letzten Endes liegt es ganz an dir, welches Theme du dir aussuchst. Ob gratis oder Premium, erlaubt ist alles. Wichtig ist, dass das Theme ein paar Dinge mitbringt. Und zwar sollte das Theme…

  • responsive sein, also auch auf Tablet bzw. Smartphone funzen.
  • die typischen SEO Basics an Bord haben (H-Tags etc.).
  • sauber und „schlank“ programmiert sein.

Außerdem sollte das Theme bequem im Backend anpassbar sein. Nämlich möglichst in

  • Schrift (-art, -farbe, -größe),
  • Spalten und Farben,
  • Header und Logo sowie
  • Seitenbreite.

Damit du eben ganz einfach ein paar Dinge individuell stylen kannst. Nicht jeder mag halt blau oder grün. Ansonsten sind noch ein paar weitere Ideen sinnvoll, zum Beispiel:

  • Verifizierung der Google Webmaster Tools
  • sowie von Google Analytics,
  • Widgets für ähnliche Artikel
  • und für Social Media Icons.

Nischenseite Dachboxen: Meine WordPress Plugins

Diese sind jedoch kein Muss, kannst du dir für diese Extras doch entsprechende Plugins (siehe unten) installieren. Letzten Endes bestimmst du den Look deiner Seite. Als Newbie kann ich dir nur empfehlen, auf diese Dinge zu achten. Vor allem, wenn du dein Theme anpassen willst. Ansonsten brauchst du schon ein paar Kenntnisse in CSS, um Änderungen per Hand machen zu können. Das Einfügen bzw. Ändern von Logo und Header bringt eigentlich jedes halbwegs gute Theme mit. Wobei nicht jedes Theme eine Headergrafik hat. Mein Tipp: Nimm ein Theme mit Header. Warum, erkläre ich dir später.

Ebenfalls wichtig ist die Anpassung in punkto Spalten. Zum einen solltest du entscheiden können, wo und wie viele – drei, zwei oder keine – Spalten das Theme hat. Wichtig ist zudem, dass du das für einzelne Seiten bestimmen kannst. Auf Landingpages beispielsweise arbeitet man generell mit nur einer Spalte. Also das der Content über die ganze Seitenbreite des Themes angezeigt wird. Denn auf einer Landingpage soll (und darf) den User nichts ablenken. Also keine Banner, Infos zu anderen Seiten oder sonst irgendwas.

Das aktuelle WP Standard-Theme Twenty Seventeen halte ich übrigens für ungeeignet. Zumindest, was Nischenseiten angeht. Ich muss zwar gestehen, dass ich mich jetzt nicht groß mit Twenty Seventeen beschäftigt habe, im „Schnellcheck“ aber überzeugt mich das Theme nicht. Zwar kannst du das 2-Spalten-Layout in eine Spalte wandeln, Seitenbreite und Co. kannst du aber wohl nicht im Backend ändern. Schade. Dann hatte ich Twenty Sixteen im Visier. Hier aber kann man im Backend nicht auf eine Spalte wechseln. Ebenfalls schade.

Ich habe erst einmal Twenty Thirteen installiert. Ob das so bleibt, ist allerdings offen. Auf jeden Fall will bzw. muss ich einige Anpassungen vornehmen. Weil auch Twenty Thirteen nicht alles von Haus aus mitbringt. Wie das geht, erkläre ich dir später.

SEO & Social: WordPress Plugins für Nischenseiten

Hast du dein Theme bestimmt – was du später immer noch ändern kannst -, geht es an die Plugins. Ich zeige dir einfach mal meine liebsten Plugins, die ich auf (fast) allen meinen WordPress Seiten nutze. Und zwar diese:

  1. Yoast SEO
    …meine absolute Nummer eins. Selbst wenn du keine Ahnung von SEO hast, das Tool sagt dir genau, was du optimieren musst. Und was zu viel ist. Gratis und mit ständigen Updates.
  2. TablePress
    Für Vergleiche sind Tabellen nach wie vor eine tolle Idee. TablePress erlaubt dir eine Tabelle ganz ohne Programmierkenntnisse. Samt Shortcodes zum flotten Einbinden.
  3. Shariff Wrapper
    Social Media Plugin mit Buttons für Twitter, Facebook und Co. Mache es Usern so einfach wie möglich, deinen (guten) Content zu teilen.
  4. myStickymenu
    Ein kleines ebenso wie cleveres Plugin, dass deine Top-Navi am oberen Screen „festhält“. So bleibt das Menu für deine User immer sichtbar.
  5. SEO Smart Links
    Dieses Plugin verlinkt dir automatisch bestimmte Wörter auf bestimmte URLs. Egal ob auf Unterseiten oder auf Affiliatelinks.
  6. Pretty Link Lite
    Dieses Plugin maskiert dagegen deine Affiliate-Links, was auch die Pflege erleichtert.
  7. Simple Ads Manager
    Mit dem Simple Ads Manager kannst du schließlich Banner einbauen. Auch (und besonders) tauglich für Affiliate Banner sowie Google AdSense.
  8. WP Fastest Cache
    Ein tolles Plugin ist außerdem WP Fastest Cache, weil es als Cache Plugin deine Ladezeiten flotter macht. Ein Muss für jede WordPress Seite.
  9. WP Minify
    Ähnlich wirkt WP Minify, das die Ladezeit von CSS und JavaScript optimiert.
  10. WP-DBManager
    Ein weiteres Top-Tool ist der WP-DBManager. Das Plugin erstellt Backups deiner Datenbank und optimiert sowie repariert diese bei Bedarf.

Kein Muss: Weitere Plugins für Nischenseiten

Es gibt noch weitere Plugins. Diese zwar kein Muss, können deine Arbeit aber durchaus erleichtern. Zum Beispiel:

  1. AAWP
    Das laut vielen Webworkern beste Tool für den Einbau des Amazon Partnerprogramms. Zwar kostet das „Amazon Affiliate for WordPress“ Geld, bringt dafür aber auch viele tolle Funktionen mit. Die Version Standard gibt’s für 39 Euro.
  2. Antispam Bee
    Wenn du auf deiner Nischenseite – Stichwort Blog – Kommentare erlaubst, das Tool gegen Spam. Sonst nicht nötig.
  3. WP Permalauts
    Wandelt dir deutsche Umlaute (ä, ö, ü) in SEO freundliche URLs (ae, oe, ue). Ich habe es auf meinen WP Blogs im Einsatz, auf einer Nischenseite ohne Blog kein Muss.
  4. Contextual Related Posts
    Apropos Blog: Mit dem Contextual Related Post Plugin kannst du ähnliche Artikel unter deinen Artikeln einblenden lassen. Sinnvoll, um User auf der Seite zu halten.
  5. Google Analytics for WordPress
    Das Plugin muss ich dir wohl kaum erklären. Mit dem Tool bindest du kinderleicht den Code für bzw. von Google Analytics in deine Nischenseite ein. Eine Option für die in Deutschland nötige Anonymisierung ist ebenfalls an Bord. Ich binde den Code lieber von Hand ein. Nur ist der bei einem Theme Update dann futsch.
  6. Limit Login Attempts
    Ebenfalls sinnvoll ist Limit Login Attempts. Das Plugin schränkt die Anzahl der Logins ein, womit Hacker weniger Chancen haben.
  7. Revision Control
    Revision Control hält deine Datenbank schlank, indem bei Updates von Artikeln nicht jede Revision automatisch gespeichert wird.
  8. heatmap for WordPress
    heatmap liefert dir ähnlich wie Analytics Infos über deine User. Allerdings in der Weise, wie deine User auf deiner Nischenseite agieren. Sehr interessant für dein Onpage SEO bzw. CRO (Conversion Rate Optimization)
  9. Simple Cookie Notification Bar
    Zuletzt noch ein Plugin für Cookies bzw. die Info an deine User, dass deine Nischenseite Cookies erhebt. SCNB bietet dir Optionen in Text, Link (zum Datenschutz), Farbe etc.

Nischenseite: Aufbau und Struktur

Zuletzt noch ein paar Worte zum Aufbau sowie zur Struktur deiner Nischenseite. Beziehungsweise meiner Nischenseite. Im Grunde kannst du es dir einfach machen – und bei der Konkurrenz schauen. Die Struktur meiner Dachboxen Nischenseite stand daher recht schnell fest. Und zwar in dieser Art:

  • Dachboxen (= Home)
  • Kaufberater
  • Hersteller
  • Ratgeber

Diese Struktur dient natürlich gleich als Hauptnavi. Erklären muss ich die Punkte nicht, oder? Unter Kaufberater kommt der nächste Content mit dem ich vor allem User mit fester Kaufabsicht abholen will. Hier setze ich gezielt auf Buying Intent Keywords. Wie eben (ja, noch mal) zum Beispiel:

  • Dachboxen bis 200 Euro oder
  • Dachbox für Audi A4

Außerdem könnte (und wird wohl) eine weitere Kategorie dazu kommen: Dachträger. Der Grundträger gehört zur Dachbox dazu wie die Pommes zum Wiener Schnitzel. Läuft die Nischenseite irgendwann richtig gut, sind zudem weitere Kategorien möglich. Skibox, Kanuträger, Fahrradträger etc. Wobei allein schon das Hauptthema Dachboxen – sowie Dachträger – riesig ist. Neuer Content ist also kein Problem.

Viel wichtiger ist mit jetzt aber erst mal, dass die Nischenseite steht. Der erste Content ist im Netz, jetzt passe ich noch das Design bzw. das WordPress Theme Twenty Thirteen an. Wie das geht und was ich da genau mache, erkläre ich dir wie gesagt im nächsten Post. Es lohnt jedenfalls, wenn du hier auf ein Premium Theme setzt. Das kostet zwar Geld, bietet dir aber eben die ganzen Einstellungen im Backend. Ohne Programmierkenntnisse. Als Newbie sparst du dir da richtig viel Zeit. Sowie Nerven. Vor allem Nerven.

Also, bis nächste Woche. Und ja, ich hänge mittlerweile in der NSC 2017 noch weiter hinterher. Mit der Monetarisierung der Nischenseite sowie dem Linkaufbau sollte ich aber aufholen können. Hoffe ich…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.